Blogparade: Mein bestes Jahr 2018

Mein bestes Jahr ist mir Ende 2016 zum ersten Mal begegnet. Oder war es schon Ende 2015, die Zeit eilt ja so schnell. Ich habe eine Challenge mitgemacht und dachte, das schaffe ich doch auch alleine, das kann doch nicht so schwer sein. Aber wie das so ist mit dem Denken. Ich bin gar nicht dazu gekommen, einen Plan zu machen, geschweige denn auf das vergangene Jahr zurückzublicken. Ich habe einfach so weitergewurschtelt wie bisher.

Dieses Jahr wird alles anders und so habe ich mit das Business-Book bestellt und auch gleich noch den Onlinekurs gegönnt. Das wird eine schöne Aufgabe zwischen den Jahren. Inzwischen habe schon ein bisschen durchgeblättert und hie und da ein bisschen gelesen und mir auch die Interviews auf Mein bestes Jahr TV angeschaut. Und nun nehme ich auch zum ersten Mal an einer Blogparade teil. Das ist doch schon mal eine Entwicklung.

Ich habe dieses Business-Book angeschaut und mich gefragt, was ich schreiben soll. Und beim Durchblätters ist mir eine Seite ins Auge gesprungen : Jedes erfolgreiche Business hat eine Geschichte, die erzählt werden will. Was sollte ich damit anfangen und auch der begleitende Text brachte mich zunächst nicht weiter. Klar haben erfolgreiche Weltfirmen wie Chanal oder Aplle eine Geschichte, aber was hat das mit mir und meinem Ein-Frau-Unternehmen zu tun. Warum soll ich eine Geschichte haben, die es lohnt erzählt zu werden. Und wie immer, wenn etwas zunächst so seltsam erscheint, hilft nur ausprobieren. Ich habe mir das Buch und einen Stift geschnappt und mir eine große Tasse Tee gekocht. Ob der Tee wirklich hilft, weiss ich nicht, ist aber so ein Ritual von mir.

Was wirklich geholfen hat, waren die guten Fragen, die Susanne und Nicole gestellt haben. Es ging nicht im Handumdrehen. Manchmal ist mir die Antwort direkt eingefallen und manchmal musste ich sehr lange über eine Frage nachdenken. Manche Antworten haben sich als zu vorschnell und oberflächlich erwiesen, aber alle haben mich näher zu meiner Geschichte gebrachtIch habe jetzt eine Idee, was meine Geschichte sein könnte. Was es sein könnte, das mein Business einzigartig macht. Ich habe diese Geschichte noch nicht aufgeschrieben, aber ich werde es nach Weihnachten tun und das wird sicher nicht verborgen bleiben.

Vielen Dank den Macherinnen SUSANNE PILLOKAT und NICOLE FRENKEN für das wunderschöne Workbook, das strukturiert durch den Rückblick 2017 zum Träumen – Planen – Umsetzen in 2018 führt. Dazu gibt es viele Expertinnentipps und Mutmacher-Porträts. Auch wenn manches auf den ersten Blick seltsam scheint, lohnt es sich und ich freue mich drauf, das Buch durchzuarbeiten, es ist schließlich ein Workbook und kein Bildband.

Mein Bestes Jahr 2018 Business-Book

Ein prall gefülltes Workbook

Stefanie Wismer, Claudia Satz und Birgit Großmann nehmen auch an der Blogparade teil.

Keine Zeit für eine Pause

Pause mit Tee am FensterEs ist Advent. Und wo Kinder es kaum erwarten können, dass die Tage vergehen, wünschen sich viele Erwachsene noch ein paar Tage oder gleich Wochen mehr im Dezember. So vieles, das bis Ende des Jahres (was in den meisten Fällen heißt, noch vor Weihnachten) fertig werden soll.

Ich kenne das auch – und ich kenne die Verführung, dann weniger Pausen als sonst zu machen „wenn ich das jetzt einfach durcharbeite, dann schaff ich das noch“.

Warum wir eine Pause brauchen, auch wenn die Zeit knapp ist?

Sich keine Zeit für eine Pause zu nehmen, führt oft zu mehr Arbeit und laugt sie aus. Das zweite leuchtet sofort ein: Wer keine Pausen mehr macht, sich keine Zeit für Regeneration nimmt, fühlt sich schneller erschöpft (und wird in der Regel auch leichter krank – was man gerade dann überhaupt nicht brauchen kann).

Ohne Pause haben Sie aber auch selten Zeit gespart, sondern machen sich sogar mehr Arbeit. Je unkonzentrierter Sie sind, desto mehr Fehler machen Sie, die Sie später wieder korrigieren müssen. vor allem sehen Sie nicht mehr klar, was wirklich wichtig ist und was nicht. Das führt dazu, dass Sie die wertvolle kurze Zeit mit unwichtigen Dingen verlieren.

Einmal durchatmen

Oft braucht es gar nicht viel, um den Kopf wieder klarer zu haben, konzentriert arbeiten zu können und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Raucher haben oft eine innere Uhr, die sie zu regelmäßigen Pausen führt, das können Sie auch, wenn Sie nicht rauchen: Einfach einmal die Stunde für 5 Minuten durchatmen (was ohne Zigarette natürlich viel besser geht). Am besten gehen Sie dabei kurz raus oder zumindest an ein Fenster. Ihr Blick kann dadurch in die Ferne schweifen und Ihre Augenmuskeln entspannen. Frische Luft, vor allem die kalte Winterluft, macht den Kopf wieder frei und wenn Sie dabei Ihr Büro lüften, haben Sie für die nächste Arbeits-Einheit auch eine gute Luft.

Wenn Sie nach Ihrer kleinen Pause zurückkommen werden Sie automatisch überprüfen, was Sie gerade tun, ob das gerade wichtig ist oder ob Sie sich in einem Detail verfransen. So bringt Ihnen die kurze Pause viel Zeit und das ist vor allem in stressigen Zeiten sehr wertvoll.

 

PS: Wer es noch strukturierter mag, kann auch mal die Pomodoro-Technik ausprobieren. Dabei arbeitet man nur 25 Minuten konzentriert an einer Sache und macht dann 3-5 Minuten Pause. Hier gibt es eine genaue Anleitung https://bernet.ch/blog/2012/06/18/zeitmanagement-fokus-und-konzentration-nach-pomodoro/ und hier den passenden Timer https://tomato-timer.com/.

PPS: Vielen Dank an israelbest für das winterliche Pausenbild.