Das Ende der To-Do-Listen

Schreiben Sie auch gerne To-Do-Listen?

Wie wäre es statt dessen mit Projekt-Listen?

Was der Unterschied ist:

Auf einer To-Do-Liste schreibt man üblicherweise alles, was man tun will/muss. Dabei spukt uns ständig im Kopf herum, dass diese Liste leer werden muss und wir dann Zeit für schöne Dinge hätten. Wie Schulkinder, die spielen dürfen, wenn sie ihre Hausaufgaben erledigt haben. Das Problem dabei: Die Liste wird nicht leer.

Wir werden nie fertig, weil ständig etwas neues dazu kommt oder wir etwas entdecken, was zwar bisher nicht darauf stand, aber auch erledigt werden sollte. Wir sind eben nicht mehr in der Schule mit sehr überschaubaren Aufgaben.

Wie bei allen Hilfsmitteln gilt auch für To-Do-Listen: sie sollen helfen und uns nicht belasten.

Projekt-Listen sind anders. Auf eine Projekt-Liste kommt alles, was Sie machen wollen/sollen/müssen. Nicht nur jetzt, sondern wirklich ALLES. Alles, was in Ihrem Kopf herumschwirrt (und Sie immer wieder ablenkt).

Wenn Sie diese Liste haben, die wahrscheinlich recht lang ist, hilft sie noch nicht wirklich. Dazu braucht es den zweiten Schritt: Sortieren!

Am einfachsten geht das mit einer Mindmap. Ich benutze dafür gerne das Programm XMind. Alle Punkte auf der Liste werden erst Mal auf einen freien Tisch geschüttet (Sie können das auch physisch an einem großen Tisch machen). Dann ergeben sich wie von selbst Kategorien. Eine ganz wichtige möchte ich Ihnen schon mitgeben: Vielleicht/Irgendwann

Hier kommt jede Reise hinein, die Sie irgendwann einmal machen wollen, alles, was Sie irgendwann mal gerne lernen würden, Bücher, die Sie lesen wollen etc.

Der Effekt: Sie haben keine Liste mehr, die Sie einfach nur schnell leeren wollen. Was wäre das für ein Leben, in dem es nichts mehr gibt, für diese Liste? Die Liste wird Teil Ihres Lebens und ganz nebenbei entsteht eine gute Übersicht, so dass Sie immer schnell erkennen, was als nächstes ansteht.

Sie müssen dafür nicht direkt in der Liste Prioritäten vergeben, sortieren Sie lieber nach den Orten, die zu den Dingen gehören (zum Beispiel „am Computer“, „im Garten“, „offline im Büro“, etc.). Prioritäten ergeben sich ständig neu, aber Orte bleiben und Sie können schnell das erkennen, was jetzt wichtig und dringend ist und gut zu Ort und Zeit passt.streaming The Shack

Probieren Sie es einfach mal aus.

Hier ein Beispiel für so eine Mindmap-Projektliste (bei der einige Bereiche nicht ausgeklappt sind).

Hier ein Beispiel für so eine Mindmap-Projektliste (bei der einige Bereiche nicht ausgeklappt sind).

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3 Responses to Das Ende der To-Do-Listen

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