Heißer Brei gehört in die Schüssel und nicht in die Kommunikation

Ein Bekannter erzählte mir gestern, dass er die ganzen Ostertage eine Mail vor sich hergeschoben habe. Es ging um ein Angebot, das er ablehnen wollte.

Wahrscheinlich kennen auch Sie E-Mails und Telefonate, zu denen Sie nicht kommen. Vor allem, wenn wir etwas sagen wollen, was den Gesprächspartner nicht freut, scheuen wir uns davor, es auszusprechen. Statt dessen werden diese Gespräche aufgeschoben oder es wird lange um den heißen Brei herumgeredet. Doch wem hilft es? Niemandem. Genau deshalb ist der heiße Brei so in Verruf geraten. Im schlimmsten Fall nerven Sie den Gesprächspartner oder verlieren sich in Nebenkriegsschauplätzen. Damit ist keinem geholfen.

Was statt dessen sehr hilfreich ist:

  1. Sage, was du zu sagen hast – ruhig und klar
  2. Höre zu, was deine Gesprächspartner zu sagen haben
  3. Beantworte ihre Fragen

Damit geben wir dem Gesprächspartner die Möglichkeit uns zu verstehen und zu reagieren. Das heißt nicht, dass wir uns rechtfertigen müssen. Wir sagen, was wir zu sagen haben und erklären, was unklar ist. Damit sind wir „klar“ und es wird leicht, alles in ruhigem Ton anzusprechen.

Das ist beidseitig angenehmer, effizienter und fairer als der lange heiße Brei.

Natürlich gilt das nicht nur bei Ablehnungen, auch Angebote, Rahmenbedingungen, Anmeldeverfahren, Preise und so weiter brauchen klare Kommunikation. Wenn Sie dabei Hilfe brauchen, unterstütze ich Sie gerne bei allen Standard-Schriftstücken.

Was sind Ihre Erfahrungen mit heißem Brei und klarer Kommunikation?

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