Optimaler Arbeitsplatz

Letze Woche ging es ums produktive Arbeiten und dabei um das, was man Mindset nennt. Diesmal soll es um den Arbeitsplatz gehen, also die äußere Umgebung, in der Du arbeitest. Wie muss ein optimaler Arbeitsplatz aussehen?

Ich habe schon viele Büroarbeitsplätze gesehen und vom absoluten Chaos bis zur peniblen Ordnung war alles dabei. Ich habe auch schon vieles für mich ausprobiert und letztendlich bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es eine sehr individuelle Angelegenheit ist.

Sicher gibt es einiges, was für alle zutrifft. Wenn der Autoschlüssel dauernt im Weg ist, ist das keine gute Voraussetzung. Oder wenn alle Sachen, die ich täglich brauche, im Schrank im Flur stehen, ist das für niemand optimal.

Man kann sich also zunächst einmal an ein paar einfache Regeln halten.

Retro-Schreibtisch
  • weder auf dem Schreibtisch noch im Büro sollte etwas im Weg stehen oder liegen
  • je öfter Du die Dinge brauche, desto näher sollten sie Dir sein
  • und umgekehrt kannst Du die Dinge, die Du selten brauchst entfernter ausbewahren
  • die Dinge, die an Deinem Arbeitsplatz stehen sollten Dir, soweit die möglich ist, auch gefallen

Und jetzt kommt das wichtigste:

Dein Arbeitsplatz soll zu Dir und zu Deiner Arbeitsweise passen. Ich z. B. muss alles, was ich noch bearbeiten muss, sehen. Andere lenkt es ab, wenn mehr als die aktuelle Arbeit auf dem Schreibtisch liegt. Und ich habe seit kurzen festgestellt, dass ich viel konzentrierter arbeiten kann, wenn mein kleiner Wasserfall eingeschaltet ist und eine Kerze brennt (auch wenn ich sie gar nicht sehe).

So musst du auch bei vielem herausfinden, wie es für Dich am besten funktioniert. Dazu kannst Du einfach mal ausprobieren und selbst vor grundsätzlichen Änderungen solltest Du dabei nicht zurückschrecken. Vielleicht fühlst Du Dich wohler, wenn der Schreibtisch ganz anders steht. Manchen Menschen hilft es, wenn sie aus dem Fenster schaunen können, während andere davon abgelenkt werden.

Ein optimaler Arbeitsplatz ist eine sehr individuelle Angelegenheit und er kann sich auch im Laufe der Zeit verändern. Also mutig ausprobieren.

Vielen Dank an Jill Wellington für das schöne Bild.

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