Wie Ordnung entsteht und bleibt

Mach mal für einen Moment die Augen zu und stell Dir vor, alles um Dich herum wäre ordentlich. So ordentlich halt, wie Du es Dir wünschst. Jetzt kommt eine Fee und streut etwas Feenstaub darüber und alles bleibt ein für alle Mal aufgeräumt. Träum weiter ….

So geht es leider nicht. Aber ebenso wie Chaos entsteht, kann auch Ordnung entstehen. Dazu braucht es einen Stapel an Gewohnheiten. Ich benutze hier ganz absichtlich „Stapel“, weil die guten Gewohnheiten wie ein Stapel eine nach der anderen aufeinander aufbauen. Es hilft nicht sich vorzunehmen „ab heute werde ich ordentlich“. Das ist von vorneherein zum Scheitern verurteilt. Aber wenn Du Dir jetzt eine Sache vornimmst und diese 21 Tage durch hältst, hast Du eine gute Chance, dass es ordentlicher wird.

„Ordentliche“ Gewohnheiten

Auf vielen Schreibtischen sehe ich Dinge, die da eigentlich gar nicht hingehören. Sie wurden abgelegt, weil die freie horizontale Fläche sich dafür anbot. Du kannst Dir z. B. heute vornehmen, dass Du jeden Abend, wenn Du mit der Arbeit fertig bist, diese Dinge an ihren Platz bringst. Es dauert oft nur eine Minute, wenn da nur noch das steht oder liegt, was an dem Tag sich auf den Schreibtisch verirrt hat. Schon nach ein paar Tagen wird es zu einer Routine, die Du gar nicht mehr hinterfragst. Und wenn das klappt, kommt die nächste Gewohnheit dazu. So kann man viele „ordentliche“ Gewohnheiten etablieren, die das Chaos minimieren. Und sie halten den Grad von Ordnung, den Du fürs Arbeiten brauchst.Straßenreinigung schafft auch Ordnung

Bündel an Maßnahmen

Leider helfen in manchen Situationen selbst die besten Gewohnheiten nicht, weil es einfach nicht geht, weil zu viel zu tun ist, man selbst oder die Kinder krank sind oder oder oder … Dann kommt man an den Schreibtisch und es sieht aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen oder der Postbote seine Tasche ausgekippt. Oder was für Ursachen das Chaos auch immer hat.

Was hilft jetzt: Ein Bündel an Maßnahmen, die vielleicht nicht die perfekte Ordnung schaffen, aber die es möglich machen, zu arbeiten. In solchen Fällen sorge ich zuerst mal für Platz auf dem Schreibtisch. Ich sortiere die Post (digital und Papier) in Wichtiges und Werbung und werfe das eine in den Papierkorb und das andere stapele ich erstmal. Dann räume ich alles, was auf dem Schreibtisch abgelegt wurde, an seinen Platz. Dann ist meist noch nicht die perfekte Ordnung entstanden, aber ich kann arbeiten 🙂

Perfekte Ordnung

Meiner Meinung nach braucht die kein Mensch. Deine Ordnung ist perfekt, wenn Du Dich wohl fühlst damit und sie Dich beim Arbeiten unterstützt. Alles andere mag schön sein, aber es ist ja nicht Dein Geschäftsmodell, ein ordentliches Büro zu haben. Also die Ansprüche etwas herunterschrauben und dafür sorgen, dass die Gewohnheiten das Chaos in Schach halten. Das reicht.

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