Was sagt das Umsatzsteuergesetz zum Thema „Rechnung“: Rechnungsnummer (4)

Jede Rechnung muss eine eindeutige Rechnungsnummer enthalten. Man kann einfach bei 1 anfangen und fortlaufend nummerieren oder jedes Jahr neu anfangen und dann mit der Jahreszahl zusammen eine einmalige, fortlaufende Nummer bilden z. B. 12-1 usw.

Kleine Unternehmen dürfen auch jeden Monat neu anfangen. Das ermöglicht den Kunden keine Rückschlüsse auf die Anzahl der Rechnungen in einem bestimmten Zeitraum. Aber dann muss auch dem Monat dazu, um eine einmalige fortlaufende Rechnungsnummer zu bilden z. B. 12-07-1 usw.

Um den Überblick zu behalten, hilft es, wenn man eine Tabelle mit den Rechnungsnummern führt, im Computer oder ganz altmodisch in einem Rechnungsbuch.

Der Gesetzestext dazu:
Umsatzsteuergesetz
§ 14 Ausstellung von Rechnungen
(4) Eine Rechnung muss folgende Angaben enthalten:
4. eine fortlaufende Nummer mit einer oder mehreren Zahlenreihen, die zur Identifizierung der Rechnung vom Rechnungsaussteller einmalig vergeben wird (Rechnungsnummer)

Was sagt das Umsatzsteuergesetz zum Thema „Rechnung“: Rechnungsdatum (3)

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit: Auf einer Rechnung muss das Datum stehen.

Durch ein Rechnungsdatum werden Fristen festgelegt:

  1. die Zahlungsfrist: bis wann die Rechnung zu begleichen ist und ab wann Zinsen berechnet werden können
  2. die Verjährungsfrist
  3. wann der Rechnungssteller die Umsatzsteuer bezahlen muss

Im Gesetzestext heißt das so:
Eine Rechnung muss folgende Angaben enthalten:
3. das Ausstellungsdatum

Was sagt das Umsatzsteuergesetz zum Thema „Rechnung“: Steuernummer (2)

Auf einer Rechnung muss die Steuernummer stehen, unter der die Umsatzsteuererklärung der Rechnungsstellerin abgegeben wird. Da aus der Steuernummer das zuständige Finanzamt ermittelt leicht ermittelt werden kann, wird oft es oft vorgezogen die Umsatzsteuer-Identnummer anzugeben. Diese kann unter https://www.formulare-bfinv.de/ffw/form/display.do?%24context=0 online beantragt werden.

Diese Nummer erleichtert es dem Finanzamt bei Betriebsprüfungen zu ermitteln, ob die in Rechnung gestellte Mehrwertsteuer auch tatsächlich an das Finanzamt abgeführt wurde.

Rechnungstellende, die von der Umsatzsteuerzahlung befreit sind, sollten in Ihren Rechnungen darauf hinweisen, dass keine Mehrwertsteuer im Rechnungsbetrag enthalten ist. Dann ist es eindeutig und keiner meint, man hätte die Mehrwertsteuer vergessen.

Im Gesetzestext heißt das so:
Eine Rechnung muss folgende Angaben enthalten:

2. die dem leistenden Unternehmer vom Finanzamt erteilte Steuernummer oder die ihm vom Bundeszentralamt für Steuern erteilte Umsatzsteuer-Identifikati­onsnummer